Schuppenflechte, Psoriasis, Ursache und Behandlung der Schuppenflechte

Schuppenflechte, Psoriasis, Ursachen und Behandlung der Schuppenflechte

Der Schuppen ohne Schuppen mit Rad

Der Schuppen ohne Schuppen dafür mit Rad

Die Schuppenflechte oder in der medizinischen Fachsprache Psoriasis ist eine entzündliche Hautkrankheit, die genetisch bedingt ist und nicht durch Keime verursacht wird. Sie ist also nicht ansteckend. Sie verläuft typischerweise schubweise. So sieht sie aus:

Schuppenflechte an der Streckseite des Ellenbogens

Schuppenflechte an der Streckseite des Ellenbogens, scharf begrenzt, entzündlich gerötet, schuppig, juckend.

Weniger als 2,5 % der Menschen leiden darunter, aber mein Hund hat es auch. Seine Mutter hatte es ebenso. Und unsere Phlogistoncreme wirkt bei dem Hund so gut wie beim Menschen, wenn er sie nicht ableckt.

Phlogistoncreme am Auge des Hundes

Cindy mit Phlogistoncreme auf einem Gerstenkorn wegen der Schuppenflechte. Wussten Sie, dass Hunde Schuppenflechte haben können?

Auch wenn die Schuppenflechte als Hautkrankheit gilt, können leider andere Organsysteme betroffen sein.

Typischerweise tritt die Schuppenflechte an der Haut auf den Streckseiten der Gelenke auf, im Bereich des behaarten Kopfes oder auf der gesamten Haut auf.

Anders als die Neurodermitis, die typischerweise auf den Beugeseiten der Gelenke auftritt, aber leider auch überall.

Schuppenflechte am Knie.

Schuppenflechte am Knie. Typisch scharf begrenzt und schuppig verhornt. Und starker Juckreiz.

Wenn andere Organsysteme betroffen sind, macht die Schuppenflechte sich dann am ehesten bei entzündlichen Gelenkerkrankungen bemerkbar.

Dann in der Reihenfolge psychische Erkrankungen, Herzleiden, Bluthochdruck, Augen mit einer Uveitis und Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes mellitus und Schlaganfall. Eine Adipositas, sprich Übergewicht, macht es komplizierter. Bei der Adipositas weiß man nicht, ob vielleicht die Schuppenflechte die Ursache des Übergewichts ist.

Eine Uveitis ist eine Entzündung der mittleren Augenhaut, zu der auch die allseits bekannte Iris gehört.

Die psychischen Erkrankungen gehören auch wegen der Stigmatisierung zu den psychosomatischen Erkrankungen. Psychosomatisch bedeutet, der Patient hat eine Krankheit und er leidet psychisch darunter. Was man sich leicht vorstellen kann. Soziale Kontakte leiden darunter, man findet kaum einen Partner, man mag sich so nicht in der Öffentlichkeit zeigen.

Historisch gesehen wurde die Schuppenflechte schon von Hippokrates im alten Griechenland beschrieben so 400 vor Christus. Damals hat man noch die Schuppenflechte verwechselt mit der Krätze, die durch Milben verursacht wird und damit ansteckend ist. Daher leitet sich auch die Bezeichnung Psoriasis ab, im altgriechischen heißt Psora Krätze. Da hat man fälschlicherweise die Patienten mit der Schuppenflechte für ansteckend gehalten und in Quarantäne gesteckt.

Was passiert genau bei der Schuppenflechte in der Haut?

Schnitt durch die Haut. Dem Ort des Pruritus. Zeichnung.

So ist unsere Haut aufgebaut. Der Ort des Juckreizes oder des Pruritus. An der Basalmenbran werden die neuen Hautzellen gebildet.

Auf diesem schönen mikroskopischen Schnitt durch die Haut sieht man an der unteren Schicht der lila gefärbten Hautzellen die Basalzellen. Das sind die, die die Zellen der Haut bilden. Beim Gesunden ist es so, dass eine neue gebildete Hautzelle innerhalb von 28 Tagen, vielleicht nicht ganz zufällig exakt der Mondzyklus, nach oben oder außen wandern und dabei absterben. Also hat man an der Außenfläche der Haut lauter abgestorbene Hautzellen.

Bei der Schuppenflechte ist dieser Zyklus von 28 Tagen verkürzt auf etwa 5 Tage. Verantwortlich dafür sind entzündliche Prozesse im Bereich der Basalzellen. Es wird auch eine Autoimmunkrankheit diskutiert, aber das führt jetzt zu weit.

Weil also die neuen Hautzellen zu schnell von unten nach oben wandern, sind dort oben außen zu viele davon. Und die verhornen dann. Und das macht das Bild der Schuppenflechte aus.

Die o. g. Autoimmunkrankheit ist auch verantwortlich für die Beteiligung der anderen Organsysteme wie Gelenke, Stoffwechsel etc.

Die Therapie der Schuppenflechte:

Die Möglichkeiten in der westlichen Schulmedizin sind vielfältig. Vielfältig bedeutet leider, dass eine Therapieform nicht gut genug ist. Sonst würde eine Therapie genügen.

Am bekanntesten ist das Kortison, man kann es auf die Haut als Creme auftragen oder noch stärker wirksam als Tablette verabreichen. In den ersten Wochen wirkt Kortison gut gegen die Symptome der Schuppenflechte. Nur dann treten allmählich Gewöhnungseffekte auf. Bedeutet, dass man die Dosis erhöhen muss. Bis es kaum noch wirkt. Muss man dann das Kortison absetzen, kommt der Reboundeffekt. Das wiederum bedeutet, ohne Kortison werden die Symptome expolsionsartig schlimmer als je zuvor. Kortison hat immer und ohne Ausnahme unerwünschte Wirkungen, da es ein zentral wirksames Hormon ist. Nicht immer bemerkt man die Nebenwirkungen rechtzeitig, da sie schleichend auftreten. Die Haut wird dünner und verletzbarer, Infektionen mit Keimen werden begünstigt, auch Krebs kann Jahrzehnte später auftreten.

Den Nebenwirkungen des Kortisons haben wir einen extra Link gewidmet. Eben hier.

Es gibt noch ein Chemotherapeutikum wie Methotrexat oder Ciclosporin, welches die Zellneubildung reduziert. Aber die beiden beschränken sich nicht nur auf die Basalzellen der Haut, sie greifen alle Zellen an und sind eine schnellere Vorstufe zum Krebs.

Gerne wurden auch teerhaltige Produkte auf die Haut aufgetragen. Hilft wenig und macht Krebs.

Als ich in einer Hautklinik auf Borkum gearbeitet habe, waren die Effekte des Sonnenlichtes eindrucksvoll gegen die Symptome der Schuppenflechte. In der rehabilitativen Medizin wurde das zusammengefasst als Nordseereizklima. Das hat schnell und enorm geholfen. Auf Samui in Thailand haben wir zwar keine Nordsee, aber das tropische Klima hilft auch sehr gut. Man muss nur mal ohne Sonnencreme an den Strand, Schatten reicht. Und in´s Meer. Dabei bildet die Haut viel Vitamin D, welches gut wirksam ist gegen die Schuppenflechte. Und besser als Vitaminpräparate zu essen.

Vor 16 Jahren kamen noch neue Immuninhibitoren auf zur Verlangsamung der Zellneubildung in der Basalmembran, die Hoffnungen waren genauso groß wie dann die Nebenwirkungen. Die sind inzwischen verboten.

Und jetzt kommen wir von der Phlogistoncreme. Ein schlimmes Symptom der Schuppenflechte ist der Juckreiz. Unsere Phlogistoncreme ist ohne jede schädliche Chemie. Das war ja der Grund, sie zu entwickeln. Die Pflanzenextrakte aus der Aloe Vera, Mangostane und EM pflegen die Hautzellen sofort, so dass sie mit neuer Energie versorgt sind und der Juckreiz innerhalb einer Minute keine Chance mehr hat, weil sich die Zellen plötzlich gut ernährt fühlen. Die Pflanzenextrakte gehen sofort zur Basalmembran, lockern diese auf und geben ihnen wichtige Nährstoffe.

Nur wenn man bedenkt, dass die Hautzellengeschichte der Haut eine Sache von 28 Tagen ist, dann dauert es eben so lange, bis man eine deutliche Verbesserung des Hautbildes bemerkt. Denn das, was man sieht, die Verhornung und Verschuppung, ist ja die letzten Wochen und Monate geschehen.

Wenn Ihnen dieser Artikel hilfreich erschien, können Sie unter diesem Link alle Artikel von uns lesen.

Ein uralter Artikel von uns zur Schuppenflechte noch von unserer Maveracream können Sie hier lesen. 13 Jahre ist es her. Ein gewisser qualitativer Unterschied ist sichtbar.

Und hier können Sie weltweit unsere Phlogistoncreme bestellen.

 

 

 

 

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